Dienstag, 30. Januar 2018

Kleine Geschenke für liebe Kolleginnen

Hallo Ihr Lieben!

Meine zwei Kolleginnen haben Ende Januar und Mitte Februar Geburtstag und da gibt es immer eine Kleinigkeit. Nichts aufwändiges und auch nichts, was den Geldbeutel sprengt, einfach nur eine kleine Anerkennung.

Dieses Jahr bekommen die Beiden "Wenn-Boxen", die Erste wurde gestern verschenkt, auf der Suche nach etwas Netten bin ich im großen weiten Netz darauf gestoßen.

Boxen oder Körbe hab ich immer im Fundus und da wurden nur noch die diversen Kleinigkeiten eingekauft, um es zu vervollständigen. Einfach ein paar Butterbrottüten mit den Sprüchen bekleben, Passendes hineingeben, oben zutackern und schon fertig.

Eine passende Karte war schnell gemacht und ein paar "Wenn-Sprüche" ausgedruckt. Ideen dazu findet ihr im Netz.
 Dazu noch ein paar getrocknete Hortensien, die hab ich auch immer im Haus auf Halde und meine Kollegin mag sie so gerne da sie keinen Garten hat.
 Schon ist ein kleines Geschenk fertig ohne großen Aufwand!

Meine "Wenn-Box" bringe ich zum Creadienstag!

Bis bald, Eure Burgi

Samstag, 27. Januar 2018

Samstagsplausch

Hallo Ihr Lieben,

schon wieder ist eine Woche vorbei, wo bleibt nur die Zeit. 

Mein Kalenderblatt vom Januar hat einen schönen Spruch: Unzufriedenheit ist der Frost der Seele,
tau sie auf
Der Sonntag ging ganz entspannt mit Stricken (mein Bel Air Schal ist endlich fertig gestrickt, nun muss er nur noch gespannt und  noch die Fäden vernäht werden) vorbei. Abends hab ich ein leckeres Jägergulasch gekocht mit braunen Champignons und Spätzle. Das Rezept kann Hier nachgelesen werden, es war superlecker und durfte in den Kochordner der Lieblingsrezepte einziehen.
Jägergulasch
Bild aus Essen und Trinken
 Am Montag ist der Sturm endlich vorbei und es ist mild geworden bei 10 Grad. Heute Abend habe ich angefangen, kleine Hasenanhänger zu häkeln und mir zur Aufgabe gemacht, jeden Abend einen zu schaffen oder andere kleine schnelle Häkeleien wie Stiefmütterchen etc., einer ist in 15 Min. fertig. Geht so neben dem Bloggen.
Dienstag nach Feierabend war ich direkt einkaufen für die ganze Woche, garnicht so schlecht dieser Tag, da ist alles noch gut aufgefüllt bevor zum Wochenende hin die Schweizer bei uns einfallen und die Regale leer kaufen. Da Ärger ich mich schon immer ein wenig, sie bekommen die Mehrwertsteuer am Zoll zurück, lassen sich für Minibeträge einen Ausfuhrschein ausstellen an der Kasse und verstopfen die Innenstadt und die Parkhäuser (Sorry an meine lieben Eidgenossen, die ich ja doch mag und hier der ein oder andere auch mit liest, aber manchmal nervt Ihr schon wenn man im Grenzgebiet wohnt, Bussi, ich hab Euch lieb).

Mittwoch musste ich schnell von der Arbeit heim da der Bezirksschornsteinfeger sich angemeldet hatte für die Feuerstättenschau die jetzt alle drei Jahre gemacht werden muss laut Gesetz weil es mittlerweile viele Haushalte mit Pelletheizung, Kaminofen, etc. gibt. Ja, vor 2 Wochen war erst mein Schornsteinfeger da für die jährliche Untersuchung aber da er nicht mehr Bezirksschornsteinfeger ist, kommt jetzt einer aus Albstadt (90 km entfernt). Da hat der Staat wohl wieder mal eine neue Geldeinnahmequelle aufgetan weil früher war dies nur alle 7 Jahre nötig. Abends hab ich noch schnell meinen Beitrag zu Astrids 15 Fragen zu unserem Spielzeug geschrieben bevor der Monat wieder vorbei ist.
 Bildergebnis für kaufladen 1975
Am Donnerstag hab ich mich auf die Suche nach Butterbrottüten aus Pergament gemacht, früher gab es die überall aber inzwischen sind sie wohl nicht mehr so beliebt. Ich brauch sie für ein Geschenk für meine Kollegin die am nächsten Sonntag Geburtstag hat zum basteln. In unserem Dorf bei Nah und gut bin ich dann fündig geworden. Dieses Jahr halten meine Weihnachtssterne (ich hab noch drei in weiß und rosa) wie Wanze. Sie wollen einfach nicht das Zeitliche segnen. Die Jahre zuvor haben sie kaum 3 Wochen ausgehalten und waren an Weihnachten nackt und nun stehen sie schon seit Anfang Dezember und setzen sogar wieder neue Blätter an, aber entsorgen bringe ich nicht übers Herz.
 
Friday Flowerday ist schon fast zur Pflicht geworden und da gab es auch wieder verschiedene Blümchen. Ich hab den Freitagabend so gerne, da liegt noch das ganze Wochenende vor einem und man kann alles gemütlich angehen. Freitags wird bei uns auch nicht groß gekocht, meistens kalt oder Fisch der schnell geht.
Heute gegen Mittag kam ein Gärtner, den meine Vermieterin bestellt hatten um die Bäume, Büsche und Hecken im Garten zu schneiden. Der ist mit seiner Motorsäge los wie Arnie zu besten Zeiten als Terminator. Mir wurde schon Angst und Bange, ich dachte, da steht kein Stengel mehr wenn der durch ist. Rasenmähen und solche Sachen machen wir selber, aber fürs Grobe haben wir kein Gerät und auch keine Möglichkeit, den ganzen Grünschnitt zu entsorgen. Der Mann hatte gleich einen Hänger dabei wo er alles auflud. Irgendwie hat er mir schon leid getan als er so durch den Garten forstete bei gefühlten 5 Grad und Nebel und ich gemütlich auf dem Sofa mit meinem Strickzeug bei heißem Tee saß. Meinen Schal habe ich heute gespannt und endlich die Weihnachtskarten aus dem Flur verbannt, wo sie immer noch hingen. Ich konnte mich einfach nicht von den schönen selbstgebastelten Karten trennen. Puh, nun ist doch wieder ein halber Roman aus dem Samstagsplausch geworden, wenn man erstmal so anfängt gibt es doch immer wieder was zu berichten.
Einen schönen Sonntag und macht es Euch kuschelig, 
Liebe Grüße Eure Burgi

 


Freitag, 26. Januar 2018

Friday Flowerday mit drei kleinen Sträußen

Hallo Ihr Lieben!

Diese Woche habe ich gleich drei Ministräuße für Euch.

Zunächst einmal meine Restblumen aus dem letzten Strauß, (3 Wochen alt) der noch drei weiße Rosen und ein paar weiße Chrysanthemen hergibt. Ein wenig Reisig dazu und fertig ist der erste Ministrauß und steht im Schrank im Wohnzimmer.

Dann habe ich noch ein paar Hyazinthen als Schnittblumen, die auch schon seit einiger Zeit hier stehen und von Knollen abgeschnitten wurden,  neu gekauft war nur das Heidelbeergestrüpp.

Beim Einkaufen am Dienstag vielen mir diese Rosen vor die Füße an der Kasse und die wollten auch mit. Ich finde die zarten Farben so schön. Da wieder mal keine passende Vase parat war musste ein Gurkenglas herhalten  mit ein wenig Tortenspitze und Bäckerband verziert. Die sind jetzt vom Schrank im Flur ins Wohnzimmer gewandert, nur hier ist zum fotografieren das Licht besser.



 






Nun wandern sie zu Helgas Freitagsblümchen

Euch allen ein schönes Wochenende, hier soll es ja wieder kalt und ungemütlich werden nachdem die letzte Woche 13 Grad waren.
Liebe Grüße sendet Euch Burgi.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Lasst uns spielen mit Astrid!

Hallo Ihr Lieben!

Astrid sucht diesen Monat unser Lieblingsspielzeug und da mache ich doch gerne wieder mit.

1. Als Kleinkind hatte ich einen Teddy den mein Papa (er war im Männergesangsverein) von einem Gastbesuch in England für mich mitbrachte. Dieser Teddy war platt, braun-beige und eigentlich nicht so, wenn man die Teddys danach sah (ok das war so ca. 1964) aber ich habe ihn geliebt. Er wurde sicher mehr als 100 mal gewaschen, hatte irgendwann auch kein Fell mehr und ging überall mit hin, besonders auf Autofahrten die ich als Kind nicht über mich brachte um wenigstens einmal erbrechen zu müssen.
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2. Später so mit 4 bis 5 Jahren bekam ich meine "Rosemarie", eine Babypuppe und ein Jahr später meine "Ursula" eine Puppe die recht groß war mit langen dunklen Haaren, die sie aber zwecks Schere nicht allzulange hatte. Da meine Mama auch nicht stricken, häkeln oder nähen konnte und auch keine Zeit dafür hatte sondern ganztags gearbeitet hat nachdem mein Papa mit 34 Jahren einen Schlaganfall hatte und Frührentner wurde, gab es auch nicht viel Kleidung für die Zwei zum Wechseln.
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3. Viel lieber hatte ich dann so etwas wie die Kinderpost wo man Briefe mit Marken verschicken konnte und Stempel. Ich hatte damals kein eigenes Kinderzimmer und hab mir meine Schlafstube mit meiner Oma geteilt, die immer bei uns bis zu Ihrem Tod wohnte. Mein Papa hatte mir dort im Zimmer eine kleine Bank und einen Tisch gebaut, wo ich spielen konnte.
eiTisch gebaut und daran habe ich viele Stverbracht.
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4. Aus alten Quellekatalogen wurde Kleidung ausgeschnitten und meiner Anziehpuppe aus Pappe angezogen. Damals gab es auch fertige Bögen für diese Puppen die ich auch hin und wieder bekam aber die Selbstgebastelten waren viel moderner.

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5.Und dann gab es noch diese Bögen aus Glanzpapier mit Glitter darauf, Poesiealbumbilder die man gesammelt und wie einen Schatz gehütet hat.
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6. Ansonsten haben wir viel draußen gespielt. Wir hatten geheime Verstecke und auch eigentlich verbotene, aber die waren besonders interressant. Es wurde im Hof gespielt bei uns oder meiner Freundin, die gleich nebenan wohnte. Beides waren eigentlich Firmengrundstücke und Betriebswohnungen, wir wohnten in einer alten Villa auf dem Grundstück der Coca-Cola (bei uns hieß es Schlossbrennerei in Menden) und Gudrun nebenan, eine alte Villa die zu Schmöle (Eisenverarbeitung) gehörte. Gummitwist oder Himmel und Hölle gehörten zu unserer Beschäftigung. Wir sind auf Bäume geklettert und haben Seilchen gesprungen. Wir gingen mit der Mama auf den Spielplatz (die Frauen trafen sich dort zu einem Plausch), da gab es Sandkästen, Klettergerüste und  besonders Schaukeln. Von  so einem Holzklettergerüst bin ich mal ganz bös runtergestürzt und auf dem Boden darunter leblos liegen geblieben. Ich glaub das war ein ganz schöner Schreck für meine Mama, aber ist nichts weiter passiert. Auch Holzsplitter in den Fingern waren da schon mal an der Tagesordnung, keiner hätte gleich die Gemeinde dafür verantwortlich gemacht, es war halt so.

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7. 9 Jahre später wurde meine Schwester geboren und sie bekam dann doch schon mehr Spielzeug wie ich. Sie hatte einen Kaufladen den ich auch immer haben wollte und ich habe glaube ich mehr damit gespielt wie sie.
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9. Später hat mein Papa ein Puppenhaus gebaut, schon mit elektrischem Licht, wenn ich heute so überlege weiß ich überhaupt nicht, was daraus geworden ist, es war klasse sodass er davon für fremde Leute noch einige baute.So ähnlich sah es aus mit
Balkon.
Bildergebnis für puppenhaus 1980
10. Ich hätte auch gerne eine Carrerabahn gehabt und war immer ganz neidisch, wenn ich bei Freundinnen daheim war die Brüder hatten, aber wir waren nunmal Mädchen, da gab es sowas nicht.
Bildergebnis für carrera bahn
11. Eine Barbie gab es bei uns nicht, damals hieß die abgespeckte Version Petra und die sah auch nicht schlechter aus, war billiger und nicht blond. War mir aber auch nicht so wichtig da ich doch lieber draußen gespielt habe als mit Puppen.
Bildergebnis für petra puppe 60er
12. 1976 sind wir ins neue Eigenheim gezogen und leider hat meine Oma es nicht mehr erlebt obwohl schon ein Zimmer für sie geplant war. Inzwischen war ich 14 Jahre und zu Weihnachten  gab es immer irgendein Spiel, meistens für meine kleine Schwester (meine Wünsche gingen da eher hin zu einer LP, Schmuck oder was fürs Zimmer und ein Jahr bekam ich einen Minifernseher, so toll) mit der wir dann alle Zusammen gespielt haben.  Dr. Bibber war damals der Knaller.Bildergebnis für dr.bibber spiel 198013. Mit 15 Jahren bekam ich mein Mofa, das war für mich das schönste Spielzeug. Eine Tourismo Rixe, so geil mit Doppelauspuff und frisiert, die fuhr fast 50 KMH, heute wär sowas nicht mehr erlaubt. Damals gab es noch keine Helmpflicht und die Polizei war auch noch irgendwie entspannter.
Bildergebnis für tourismo rixe doppelauspuff
14. Wir hatten kein Handy, keine Computerspiele oder Internet und sind trotzdem groß geworden und gut wars. Wenn wir von unterwegs telefonieren wollten gingen wir in eine Telefonzelle.
Selbst heute habe ich noch kein Smartphone sondern nur ein altes Nokia mir Preepaidkarte. Mehr brauch ich nicht, keine What`s app, kein I-Phone Nr. 10.
Bildergebnis für nokia handy
15. Auch heute mit 55 Jahren mag ich noch Gesellschaftsspiele wie "Mensch ärgere Dich nicht", Rummie oder "Trivial Pursuit", schön wenn man das eigene Hirn nochmal aktivieren kann ohne Instagramm, Twitter, What's app oder wie sie sonst noch alle heißen.
Bildergebnis für mensch ärgere dich nicht

 Bildergebnis für trivial pursuit




Liebe Grüße sendet Euch die auch ohne Multimedia großgewordene Burgi!